Michael Goldmann

zurück | Michael Goldmann bei facebook | Kontakt | Seite weiterempfehlen | Druckversion | 
Dienstag, 22. Mai 2012

09.12.2011

Zukunft der emsländischen Landwirtschaft

zum Herunterladen: PM111209_Zukunft_der_emslaendischen_Wirtschaft1.pdf (18,16 KB)

Der Vorsitzende des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Hans-Michael Goldmann besuchte den Landwirtschaftlichen Kreisverein Aschendorf-Hümmling. Zusammen mit Georg Brüning, Geschäftsführer der Geschäftsstelle Aschendorf, wurden die aktuellen landwirtschaftlichen Themen besonders für das Emsland besprochen.

Ein Punkt war die Verwendung von Antibiotika u. a. in der Geflügelproduktion. Goldmann und Brüning waren sich einig, dass Antibiotika nicht präventiv eingesetzt werden dürfen. Ein weiteres Thema waren die geplanten Regelungen für Stallneubauten. Goldmann wertet die klare und notwendige Abgrenzung zwischen bäuerlicher und gewerblicher Landwirtschaft als Erfolg. „Die landwirtschaftliche Privilegierung bleibt unangetastet! Für Betriebe mit einem großen Tierbestand wird in Abhängigkeit des jeweiligen Prüfungsergebnisses entschieden. Sind keine Umweltmängel festgestellt worden, kann der Bau des Stalls ohne Bebauungsplan erfolgen. Dies ist auch eine Chance für gewerbliche Betriebe.“

Diskutiert wurde über die Zukunft der Landwirtschaft auch im Emsland. „Es ist wichtig, die Landwirtschaft zukunftsfest zu machen“, betont Goldmann, „die moderne Landwirtschaft darf sich nicht vor der Globalisierung verschließen. Nachhaltigkeit setzt sich aus sozialer, ökonomischer und ökologischer Ausgewogenheit zusammen.“

Ein wichtiges Gesellschaftsanliegen sei der Tierschutz. Goldmann begrüßte ausdrücklich, dass in Deutschland hohes Tierschutzempfinden vorherrsche . Haltungsformen und -systeme in der Agrarwirtschaft hätten sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Die Grundlage der Tierschutzantworten auf entstehende Herausforderungen müsse immer fach- und sachbezogen sein. Voraussetzung für gute Sachentscheidungen sei intensive Tierschutzforschung. „Tierschutz ist Gesellschaftsschutz“, unterstreicht Goldmann.


zur Übersicht


 zurück | Seite weiterempfehlen | Druckversion | zum Seitenanfang