30.11.2011
Ernährung muss in der Schule gelebt werden
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BERLIN. Anlässlich der heutigen öffentlichen Anhörung zum Thema Schulverpflegung erklärt der Vorsitzende des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Hans-Michael GOLDMANN:Zwischen allen Anwesenden herrscht der Konsens, dass die Qualität und die Wertschätzung der Schulverpflegung in ihrer Bedeutung steigen soll. Das Kredo lautet: „Ernährung muss in der Schule gelebt werden“.
Dieses Ziel kann mit einer besseren Einbindung von Ernährungsbausteinen in den Schulalltag gelingen. Die Schülerinnen und Schüler wollen aktiv und altersgerecht mitgestalten. Sie essen vor allem dort gerne, wo das Umfeld stimmt. Ein pädagogisches Begleitkonzept neben einer hochwertigen Verpflegung wird begrüßt, um eine Teilhabe der Schüler zu erreichen.
Die Länder aber auch die Kommunen sind in der Pflicht eine geeignete Finanzierung und Ausgestaltung zu sichern, um damit ihrem Erziehungs- Gesundheits- und Bildungsauftrag nach zu kommen.
Die Schulen sind in der heutigen Zeit mehr denn je Lebensraum geworden. Und trägt daher einen wesentlichen Beitrag zur Schaffung einer Esskultur, zur Ernährungsbildung und zur Gesundheitserziehung bei.
Das Ziel muss es sein, nicht nur Kinder und Jugendliche an einen Tisch zu setzen, um sie an einen ausgewogenen Lebensstil heranzuführen, sondern alle Akteure, die ein positives Gelingen der Schulverpflegung in Schulen anstreben. Wichtig ist hierbei vor allem das Miteinander zwischen Elternhaus und Schule.







