14.09.2011
Mehr Geld für tierversuchsfreie Schönheit
zum Herunterladen: PM_110914_Tierversuche_Alternativmethoden_Kosmetika.pdf (19,05 KB)
BERLIN. Anlässlich der Vorstellung des jährlichen Berichts der Europäischen Kommission zu Alternativmethoden für Tierversuche im Bereich kosmetischer Mittel erklärt der tierschutzpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Hans-Michael GOLDMANN:Besorgniserregend sind die Ergebnisse des von der Kommission vorgelegten Berichts, nach denen möglicherweise keine Ersatzmethoden zu Tierversuchen für die Untersuchung der Gesundheitsauswirkungen der Kosmetika bis 2013 entwickelt werden können.
Damit es nicht zum Aufschub des für das Jahr 2013 vorgesehenen Verbots von Tierversuchen im kosmetischen Bereich kommt, müssen mehr Gelder für die Forschung zur Verfügung gestellt werden. Dass die Entwicklung von Alternativmethoden erhebliche finanzielle Mittel erfordert, hat die christlich-liberale Koalition erkannt. Im Bundeshaushaltsplan 2012 haben wir deswegen die Fördermittel auf 4 Mio. Euro aufgestockt.
Hierbei muss auch auf EU-Ebene mehr in die Alternativmethodenforschung investiert werden, so dass ab 2013 keine Tiere mehr für Versuchszwecke für Kosmetika-Tests eingesetzt werden. Sollte sich aber die Entwicklung von Ersatzmethoden aus rein wissenschaftlichen Gründen als unmöglich erwiesen haben, darf das keine gesundheitlichen Risiken für den Verbraucher mit sich bringen.







