Michael Goldmann

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Dienstag, 22. Mai 2012

12.04.2011

Verbesserung im Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch bitte mit Augenmaß

zum Herunterladen: PM110411_LMFG-Anhoerung.pdf (19,30 KB)

BERLIN. Anlässlich der öffentlichen Anhörung zu den Änderungen im Lebens- und Futtermittelgesetzbuch erklärt der Vorsitzende des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Hans-Michael Goldmann:

Die Dioxinfunde, die zu Beginn des Jahres aufgetreten sind, beschäftigen uns bis heute. Sie haben zu dramatischen Umsatzeinbußen bei Fleisch und Eiern geführt und damit zu Erlösverlusten bei deutschen Landwirten, das Verbrauchervertrauen erschüttert und das Vertrauen in die gesamte Branche gemindert. Daher war eine öffentliche Anhörung folgerichtig.

Grundsätzlich kontrollieren Unternehmen auf freiwilliger Basis schon mehr als ausreichend. Daher ist hier kein blinder Aktionismus gefragt, sondern eine lösungsorientierte, fachlich fundierte Bearbeitung des Gesamtkomplexes. Fest steht, dass Verbesserungen notwendig sind, so muss geklärt werden, wie der riesige Bedarf an zusätzlichem Personal gelöst werden kann.

Es besteht weiterhin großer Arbeitsbedarf bei der konsequenten und lösungsorientierten Abarbeitung des 14-Punkte-Planes.
Unter anderem muss das Dioxin-Monitoring ergänzt bzw. verbessert werden. Nur so können mögliche Fehlerquellen und fehlerhafte Einträge schneller entdeckt und beseitigt werden.

Festzuhalten ist auch, dass die Verantwortung bei den Futtermittelbetrieben liegt, nicht bei den Laboren. Diese Verantwortung muss durch risikobasierte Kontrollen unterstrichen werden.
Eigenkontrollen müssen Grundlage bleiben, dabei ist eine Meldepflicht bei Grenzwertüberschreitungen zwingend.


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