05.04.2011
Welternährung das Zukunftsthema
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BERLIN. Anlässlich der am Montag stattgefundenen öffentlichen Anhörung „Welternährung“ des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz erklärt der Ausschussvorsitzende Hans-Michael Goldmann:Mit einer beeindruckenden Präsenz von Fachleuten hat sich der Ausschuss mit dem zukunftsträchtigen Thema „Welternährung“ auseinander gesetzt.
Wesentlich ist dabei, dass das Miteinander der Kleinbauern und der modernen Landwirtschaft gefördert werden müsse.
Einen Mix aus Methoden, unter anderem der Gentechnik, der Biotechnologie und der konventionellen Methoden ist unbedingt notwendig, wenn der Welthunger gestillt werden soll.
Zugang zu Nahrung ist ein Menschenrecht, welches niemandem verwirkt werden darf. Vor dem Hintergrund der rasant wachsenden Weltbevölkerung stellt sich zu dem die Frage wie Armut und Hunger, vor allem in ländlichen Räumen bekämpft werden sollen.
Um die Welternährung zu sichern, braucht es mehr Forschung und Entwicklung. Kleinbauern muss „Hilfe zur Selbsthilfe“ gegeben werden, indem der Zugang zu Bildung und Weiterbildung erleichtert wird. Das Kredo muss lauten: Stärkung der kleinbäuerlichen Strukturen durch Vermittlung von Wissen!
Weiterhin müssen Investitionen gesteigert werden, um die Produktivität der Landwirtschaft anzukurbeln.
Die Rolle der Frauen im ländlichen Raum wurde nochmals hervorgehoben. Insbesondere werden vermehrte Einbindung und verbesserte Zugangsrechte zu Land für Frauen gefordert. Hervorgehoben wurde, dass überall dort, wo Frauen Rechte haben, die landwirtschaftlichen Strukturen erfolgreich seien.
Der Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz wird an dem Thema dran bleiben. Wir werden das Gehörte fachlich fundiert nacharbeiten und in unsere weiteren Überlegungen zur Agrarpolitik mit einfließen lassen.
Festgehalten werden kann, die Tretmühle des „immer mehr und immer billiger“ ist nun vorbei.







