15.12.2010
Gutes Ergebnis für die ostfriesischen Fischer
zum Herunterladen: PM101215_Fischfangquoten_WK.pdf (71,00 KB)
Der in einem 17-stündigen Verhandlungsmarathon erreichte Kompromiss der EU-Kommission ist eindeutig ein positives Ergebnis für unsere Fischer. Die zwingend notwendigen Reduzierungen der Fischfangquoten für Kabeljau (-20%) und Seelachs(-13%) orientieren sich an wissenschaftlichen Ergebnissen. Die bedrohten Fischbestände, die mit fast 90% überfischt sind, entziehen den Fischern langfristig die Lebensgrundlage. Ein Einschreiten war deshalb zwingend erforderlich. Insgesamt können die Nordseefischer nach vorläufigen Berechnungen mit der Freigabe von 2900 Tonnen Kabeljau und 10000 Tonnen Seelachs rechnen.
Für die ostfriesischen Fischer bringt der Kompromiss viel Positives. Die Fischfangquoten für den Nordseehering und die Schollen wurden um 22% bzw. 15% erhöht.
Wenngleich die Entscheidung der EU Kommission eine Reduzierung der Fangmengen von Teilbeständen nach sich zieht und damit kurzfristig zu einer belastenden Situation für die Fischer wird, so ist doch langfristig der Erhalt des Berufsstandes und die Existenz der Fischer gesichert.
Auch aus der Perspektive des Umwelt- und Tierschutzes ist das Ergebnis der Verhandlungen vor dem Hintergrund des ausgesprochenen Fangverbots für Heringshaie und Dornhaie als Erfolg zu werten.







