25.08.2010
Einigung zu Bankabhebegebühren unzureichend
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BERLIN. Zur Einigung der Banken auf mehr Transparenz jedoch ohne Regelung der Obergrenze bei Abhebegebühren an Fremdautomaten erklärt der Vorsitzende des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Hans-Michael Goldmann:Der nun dokumentierte Unwille zur Einigung über die Abhebegebühren an Geldautomaten ist einmal mehr ein Zeichen mangelhaften Verbraucherschutzes für die Kunden der Kreditinstitute, denn deren Interessen sollten im Fokus der Verhandlungen stehen.
Besonders verärgert bin ich darüber, dass die Streithähne im Bankenwesen das Angebot einer freiwilligen Lösung nicht wahrgenommen haben. Dabei hatten die Verbraucher- und Finanzpolitiker aller Fraktionen im März 2010 im Hinblick auf eine freiwillige Einigung zugesichert, auf sofortige gesetzliche Maßnahmen zu verzichten.
Mit dem jetzigen Verhalten wird deutlich, dass solche konfliktschmälernden Angebote von einigen der Streitparteien nicht im Ansatz ernst genommen wurden.
Derzeitig zeigen lediglich die Privatbanken mit Ihrem soliden Gebührenvorschlag von 1,95 € Maximalgebühr Ihr Entgegenkommen gegenüber den Verbrauchern.
Fest steht, dass der jetzige Status quo in keinem Falle bestehen bleiben kann. Verbraucher- und Finanzpolitiker werden sich dieses Themas wieder annehmen. Es gilt eine für die Verbraucher akzeptable Lösung bei den überzogenen Bankabhebegebühren zu finden.







