16.06.2010
Ampel kann und darf keine Alternative für die 1+4- Kennzeichnung sein
zum Herunterladen: PM100616_EU-Parlamentsabstimmung_zur_Naehrwertkennzeichnung.pdf (18,95 KB)
BERLIN. Anlässlich der am heutigen Mittag im EU-Parlament stattfindenden Abstimmung über die Lebensmittel-Ampel erklärt der Vorsitzende des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Hans-Michael Goldmann:Die ablehnende Position des EU-Umweltausschusses gegenüber der Lebensmittel-Ampel im März diesen Jahres scheint nun durch die heutige Abstimmung in erster Lesung im EU-Parlament eventuell gedämpft zu werden. Auch wenn Vertreter der Linken und Grünen betonen, dass sie an der Ampel festhalten wollen, muss der Appell an alle Kollegen auf EU-Ebene noch einmal ganz klar lauten:
Die Ampel kann und darf nicht der richtige und zukünftige Weg zur Verbraucheraufklärung und Erläuterung gesunder und ausgewogener Ernährung sein. Die Ampel wird den an sie gestellten Anforderungen schlichtweg nicht im Ansatz gerecht.
Es darf nicht soweit kommen, dass Lebensmittel in „gut“ und „schlecht“ eingeteilt werden und damit verbunden die Stigmatisierung von bestimmten Gruppen von Lebensmitteln einhergeht.
Vielmehr ist noch einmal das 1+4- Modell hervorzuheben, welches mittlerweile schon von 80 Prozent der Unternehmen sehr erfolgreich auf freiwilliger Basis genutzt wird.
Die Ampel hat etwas im Straßenverkehr zu suchen, aber nicht auf unseren Gütern des täglichen Lebens. Damit würde man einer gesunden und ausgewogenen Ernährung unserer Verbraucher nicht gerecht werden.





