28.04.2010
Die seit 2 Jahren andauernde Stagnation im VIG muss endlich durchbrochen werden
zum Herunterladen: PM100428_VIG-Kritik.pdf (19,03 KB)
Berlin, den 28. April 2010BERLIN. Anlässlich der derzeitigen Evaluation des Verbraucherinformationsgesetzes (VIG) erklärt der Vorsitzende des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Hans-Michael Goldmann:
Seit Mai 2008 ist das Verbraucherinformationsgesetz in Kraft, doch was anfangs vielversprechend für unsere Verbraucher klang, entpuppte sich relativ schnell als uneffektives Instrument, was lediglich zu noch mehr Fragen und jeder Menge Frustration führte. Nach langen zwei Jahre findet nun endlich die Evaluation dieses bürokratielastigen Gesetzes statt.
Die Untersuchung wird aller Wahrscheinlichkeit das zeigen, was jeder schlaue und aufmerksame Verbraucher, die Politik und auch die Behörden seit annähernd zwei Jahren wissen:
Das VIG ist im Themenspektrum viel zu eingeengt, die Informationsabfrage dauert viel zu lange oder Anfragen werden gar nicht erst beantwortet und es ist für viele Verbraucher schlichtweg zu teuer.
Fakt ist damit auch, dass viel zu tun und der Nachbesserungsbedarf riesig ist. Die wichtigsten Verbesserung müssen im Bereich der Entbürokratisierung und der Schließung von Informationslücken liegen
Es darf nicht vergessen werden, dass beim VIG die Rechte der Verbraucher im Mittelpunkt stehen sollten.
Mit dem jetzigen VIG wird der Verbraucher nur an der Nase herumgeführt. Damit können wir der elementaren Bedeutung des Verbraucherschutzes nicht einen Tag länger gerecht werden.







