Michael Goldmann

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Freitag, 18. Mai 2012

Besuch Eurohafen Haren

Zusammen mit meinem Fraktionskollegen Tobias Kemper und Vertretern der FDP besuchte ich die Eurohafen Emsland GmbH in Haren.

Der Geschäftsführer und Bürgermeister Markus Honnigfort stellte zusammen mit Jürgen Lenzing, Wirtschaftsförderung der Stadt Haren, die Entwicklung des Eurohafens vor. Haren ist der drittgrößte Reedereistandort Deutschlands und passt sich den Transport- und Logistikanforderungen perfekt an.



„Der Hafen konnte seinen Umschlag um 44 Prozent zum Vorjahr steigern und übernimmt  als trimodale Logistikdrehscheibe eine wesentliche Rolle in der Infrastruktur der Region“, betonte Markus Honnigfort. Dafür sei eine gute Verkehrsanbindung zur Autobahn und zum Schienennetz notwendig.  Wasserstraßen können als „Straßen der Zukunft“ Kapazitätsprobleme auf Autobahnen reduzieren. Damit ist der Binnenhafen ein wichtiges Bindeglied einer effizienten Logistikkette.

Der Eurohafen ist wichtiger Wirtschaftsfaktor für das Emsland und um diesen Erfolg auch langfristig zu sichern und den Hafen zukunftsfähig aufzustellen, ist eine vorausschauende Planung notwendig.  Schwerlastverkehr, der aus dem Hafengebiet kommt, muss schnellstmöglich auf eine leistungsfähige Straße geleitet werden. Hier ist der Anschluss der E 233 an die niederländische A37 eine unbedingt notwendige Ergänzung. Ein Transitverbot für Schwerlastverkehr auf der E 233 sei die absurde Forderung einer rückwärtsgewandten Politik und gefährde Arbeitsplätze. Hier seien die Niederländer ein gutes Vorbild. Dieser Verkehr darf auf keinen Fall durch die anliegenden Ortschaften geleitet werden.

Die Landwirtschaft wirkt sich positiv auf die Umschlagszahlen des Hafens aus. Im Jahr 2011 wurden mehr als fünf Millionen Tonnen im Hafen umgeschlagen, davon waren über vier Millionen Tonnen Dünge- und Futtermittel. Damit kommt der größte Teil aus der prosperierenden Landwirtschaft, das zeigt wieder die große Bedeutung des Agrarbereichs im Emsland. Und hier tut sich noch was.

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