Michael Goldmann

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Freitag, 18. Mai 2012

Mit Umweltminister Sander zu Besuch in Jemgum und Leer

Der niedersächsische Umweltminister Hans-Heinrich Sander, FDP, besuchte auf Einladung gemeinsam mit unserem Kreistagsabgeordneten Arnold Venema sowie mir die Gemeinde Jemgum und den Landkreis Leer. Landrat Bernhard Bramlage nutzte die Gelegenheit, sich ausführlich bei Minister Sander für die stets gute Zusammenarbeit zu bedanken. Die meisten Kontakte nach Hannover hätten zum Umweltministerium bestanden. Viele Projekte im Landkreis Leer seien während der recht langen Amtszeit des Ministers auf den Weg gebracht worden. Besonders hervorheben wollte der Landrat eine Fördersumme von € 8,75 Millionen für Wasserbaumaßnahmen und Deichbau, das Programm zur Pflege der Wallhecken, die Abgrenzung von Vogelschutzgebieten an der Ems. Minister Sander bemerkte dazu, der Landkreis Leer habe eine hohe Bedeutung in Hannover, vor allem auf den Gebieten Energie, Wirtschaft, Entwicklung und Umweltschutz. Sein Anliegen sei immer gewesen, Politik für die Menschen zu machen. Dabei hätten ihm die guten Kontakte in die Region sehr geholfen.




Gerne hätte der Minister noch während seiner Amtszeit den Naturerlebnispark beim Ziegeleimuseum in Midlum installiert, aber dieses Projekt sei noch nicht aufgegeben, betonte Arnold Venema.

Anschließend trafen sich der Minister und seine Delegation mit Vertretern des Landvolk-Kreisverbandes Leer. Der Vorsitzende, Justus Ackermann, bedankte sich ausdrücklich bei Minister Sander für seinen nicht selbstverständlichen Einsatz für die Region. Er griff u. a. das Thema „Kompensation für Eingriffe in die Natur“ auf. Im Landkreis Leer sei praktisch jeder Hektar von Auflagen betroffen, manche Flächen sogar mehrfach. Minister Sander betonte, dass er schon öfter versucht habe, statt einer Kompensation durch Nutzungseinschränkung von Flächen eine in die Bewirtschaftung integrierte Kompensation bzw. einen finanziellen Ausgleich von Eingriffen in die Natur zu erreichen. Unterstützung habe er aber auch von CDU-geführten Ländern nie erhalten. Ich bat um gemeinsame Gespräche. Angesichts zukünftiger Entwicklungen in der Bundesrepublik und der EU im Zusammenhang mit der „Energiewende“ müssen dringend Konzepte entwickelt werden, die für die Landwirtschaft in der Region weiterhin Entwicklungsmöglichkeiten zuließen.

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