Minister Bode informiert sich in der Meyer Werft Papenburg
Die aktuelle Situation im Schiffbau war eines der Hauptthemen beim gemeinsamen Besuch von Minister Bode, Bürgermeister Bechtluft, Vertretern der Stadt Papenburg, örtlichen FDP-Vertretern und mir bei der Meyer Werft in Papenburg. Trotz der stetig steigenden Zahl der Reisenden bei Kreuzfahrten werden zurzeit nur wenige Bauaufträge für neue Kreuzfahrtschiffe vergeben. Auch in anderen Segmenten des Schiffbaus macht sich die augenblickliche Weltwirtschaftskrise negativ bemerkbar. Die Meyer Werft ist zurzeit noch voll ausgelastet, doch macht sich der harte internationale Konkurrenzkampf bei den Neubauauschreibungen bemerkbar. Der deutsche Schiffbau steht dabei im Wettbewerb mit ausländischen Firmen, die von den jeweiligen Ländern teilweise stark subventioniert werden. Die Meyer Werft hat sich in diesem umkämpften Geschäft durch Qualität und Zuverlässigkeit einen sehr guten Namen gemacht. Das Qualitätssiegel ?Made in Germany? steht auch zu recht für die Meyer Werft, denn weit über 80 % der Zulieferer kommen aus Deutschland. Insgesamt arbeiten fast 16.000 Menschen direkt oder indirekt für die Meyer Werft.
Ein weiteres Thema war die Seeschleuse in Papenburg. Altersbedingt steigen die Reparatur- und Wartungsarbeiten und somit die Kosten an. Diese sind auf Dauer nicht von der Stadt Papenburg tragbar. Da die Schleuse für die Entwicklung des Hafens sehr wichtig ist, wäre sicherlich eine Totalsanierung beziehungsweise ein Neubau dringend notwendig, was sicherlich auf Dauer die kostengünstigste Variante wäre. Minister Bode sagte eine Prüfung zu, das Land Niedersachsen stehe zum Hafenstandort Papenburg.





