SIAG Besuch wegen Zukunft Nordeseewerke Emden
Erneut haben wir im Februar 2010 mit einer Delegation aus Abgeordneten der FDP Bundes-, Landes- und Ratsfraktion im Gespräch mit den Vertretern der SIAG Schaaf Industrie AG, Rüdiger Schaaf und Axel Kaiser die zukünftige Entwicklung der Nordseewerke erörtern können. Erstmalig waren wir im Herbst des letzten Jahres unter dem damaligen Wirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler in Hannover zusammen gekommen und hatten gemeinsam erfolgreich den "Zukunftsvertrag Nordseewerke" Emden auf den Weg gebracht. Die SIAG Schaaf Industrie Aktiengesellschaft mit Sitz in Dernbach im Westerwald leitet gemeinsam mit Thyssen Krupp den Strukturwandel in der deutschen Werftindustrie am Standort Emden ein. Laut Schaaf werden am Standort in Emden ca. 1200 Mitarbeiter beschäftigt sein, von denen die SAIG 721 Mitarbeiter übernehmen wird. Weitere 300 Mitarbeiter von TKMS werden ihre Tätigkeit am Standort Emden in den Bereichen Überwasser- und Unterwasser Engineering, Repairing und Services weiterführen.Die Ausführungen Schaafs in punkto Engagement und Leistungsbilanz haben uns Liberale überzeugt, dass man in Emden auf einem guten Weg ist, Beschäftigung zu erhalten und eine zukunftsweisende Dynamik in die Entwicklung der Offshore- Technologie zu bringen.
Ich freue mich persönlich sehr, dass erstmals die berechtigte Aussicht besteht, dass Kapazitäten vom Markt genommen werden, ohne dass dies gravierende Auswirkungen auf die Beschäftigung am Standort nimmt. Wir blicken optimistisch in die


Foto, v.l.: Roland Riese, FDP Landtagsabgeordneter; Christian Dürr, Vorsitzender der FDP Landtagsfraktion; Axel Kaiser, SIAG Schaaf Industrie AG; Rüdiger Schaaf, Vorstandsvorsitzender der SIAG Schaaf Industrie AG;
Erich Bolinius, FDP Fraktionsvorsitzender im Emder Rat; Michael Goldmann, MdB ukunft des Standortes in Emden.
Die SIAG- Gruppe ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen mit Standorten in Deutschland, Tschechien, Frankreich, Polen, Ägypten, USA und Kanada.
Wenn in der nächsten Woche die Nord LB grünes Licht für das CLOSING (die Übernahme) gibt, dann wird bis Mitte 2011 mit dem Auslaufen der U-Boot Fertigung und dem gleichzeitigem Anlaufen der Offshore- Produktion ein sanfter Übergang vollzogen. Geplant ist in dieser Anlaufphase eine jährliche Kapazität von 100 Offshore- Türmen, 60 Maschinenträgern, 25 Monopiles, 25 Transition Pieces und 25 Jackets.





