Michael Goldmann -

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Sonntag, 14. März 2010

08.02.2010

Schutz unserer Kinder muss an erster Stelle stehen, aber das Rad muss nicht neu erfunden werden

zum Herunterladen: PM100208_SpielzeugTUeV.pdf (16,50 KB)

BERLIN. Anlässlich der Forderungen der Grünen in Berlin nach einer bundesweiten TÜV-Pflicht für Kinderspielzeug erklärt der Vorsitzende des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Hans-Michael Goldmann:

Die Initiative der Grünen in Berlin ist absolut positiv zu sehen, denn die Devise muss ganz eindeutig lauten, dass wir unsere Kinder nicht leichtfertig Gefahren aussetzen dürfen. Damit müssen auch stetig Verbesserungen im Bereich der Qualität des Spielzeuges stattfinden.

Beim Problem mit der mangelhaften Qualität des Spielzeuges ist aber besonders der globale Kontext nicht zu unterschlagen, denn die mägelbehafteten Spielzeuge stammen vor allem aus dem asiatischen Raum. Gerade bei importierten Waren fällt die Kontrolle schwerer.

Allerdings ist fraglich, ob wir den von den Grünen vorgeschlagenen Spielzeug-TÜV wirklich brauchen, denn das deutsche GS-Zeichen, welches für „Geprüfte Sicherheit“ steht, schafft schon sehr gute nationale Standards und sollte stattdessen ausgebaut werden.

Die jetzige Regierung hat sich in ihrem Koalitionsvertrag eindeutig für das GS-Siegel ausgesprochen und schafft damit einen wesentlich höheren Standard für die Sicherheit von Produkten als das europäische CE-Zeichen. Um die Gefahr von Produkten aber richtig abzuwägen, heißt es also für unsere Verbraucher und Verbraucherinnen in Zukunft umso mehr, dass auf die Deklaration geachtet werden muss.


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