Michael Goldmann -

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Samstag, 31. Juli 2010

Besuch in Bunde im Oktober 2008: Landschaftsschutz im Rheiderland

Damit ich weiß, wo Sie vor Ort der Schuh drückt, bemühe ich, mich so viel wie möglich in Gesprächen mit kommunalen Vertretern und Verbänden zu sprechen oder mir bei Betriebsbesichtigungen einen Eindruck von aktuellen Problemen zu besorgen.

Treffen mit dem Bundesverband Lohnunternehmen in Spahnharrenstätte

Minister Bode informiert sich in der Meyer Werft Papenburg

Minister Bode besucht Firma Jansen Maritim in Aschendorf

''Kommen an Leer nicht vorbei'' Minister Bode in Leer

Besuch Verbund Ausbildung Ostfriesland (VAO) e.V.

Besuch des Kommandos Schnelle Einsatzkräfte Sanitätsdienst ''Ostfriesland''

SIAG Besuch wegen Zukunft Nordeseewerke Emden

Besuch der EWE und Wingas in Jemgum

Besuch des Gründerzentrums Irrhove

Besuch ''Haus Wo(h)ltat'' in Ihrhove

Informationsbesuch bei Bohlen & Doyen in Wiesmoor

Besuch der Gemeinde Esterwegen am 03.04.2009

Besorgte Borkumer Bürger (BBB) brauchen Unterstützung

Besuch der Firma Janssen und Feyen in Wiesmoor

Sicherheitspolitischer Tag MdB Elke Hoff in Leer im Januar 2009

Besuch in Bunde Oktober 2008: Verhandlungen über Landschaftsschutz im Rheiderland

Gespräch mit dem Kirchenkreis Rhauderfehn im November 2008 zum Thema Spätabtreibungen

Landwirte sollen freie Hand behalten

 
Verhandlungen über Landschaftsschutz im Rheiderland gehen in die entscheidende Phase


Bunde. Die Gebiete im Rheiderland, die unter die EU- Vogelschutz- Richtlinie fallen, sollen künftig als Landschaftsschutzgebiete ausgewiesen werden. Wie das im Einzelnen aussehen soll, was wie geregelt werden soll, darüber muss der Kreistag entscheiden.

Das war das vorrangige Thema, das Gerald Sap, Bürgermeister der Gemeinde Bunde, gestern bei meinem Informationsbesuch ansprach. Die Verhandlungen darüber, wie die entsprechenden Verordnungen aussehen sollen, befänden sich zurzeit im entscheidenden Stadium, sagte Sap. Aus der Sicht der betroffenen Landwirte und der Gemeinden gehe es darum, dass sie in entscheidenden Punkten freie Hand behielten und nicht von einem "Erlaubnis- Vorbehalt" des Landkreises abhingen, sagte Sap. Das betreffe beispielsweise den Bau eines neuen Stallgebäudes, das Verlegen einer Leitung oder das Umbrechen von Grünland, etwa um zeitweise Mais anzubauen. Müssten die Betroffenen für derartige Aktivitäten erst noch einen Antrag stellen, entstünden vermeidbare Kosten, und es drohten langwierige Genehmigungsverfahren. "Diese Dinge müssen so einfach geregelt werden, wie es irgend geht", forderte Sap und setzte hinzu: "Wir müssen damit leben können." Das gelte beispielsweise auch für die Vergrämung von Gänsen. Bei Landwirten, die sich nach dem "Vertrags- Naturschutz" bereiterklärt haben, bestimmte Arbeiten zu unterlassen, um die Tiere nicht zu stören, sei die Sache klar. Das Problem: Einige Landwirte, so Sap, könnten die Verträge gar nicht abschließen, weil die über fünf Jahre liefen, ihre Pachtverträge aber nur über drei. Grundsätzlich müsse der Vertrags- Naturschutz fortgesetzt werden. "Einbußen müssen ausgeglichen werden", forderte der Bunder Bürgermeister, zumal die Zahl der Gänse im Rheiderland, die im Rheiderland überwintern, von Jahr zu Jahr steige.

Ich stimme dem Bürgermeister zu. Wir müssen dafür sorgen, dass auch künftig eine effiziente Landwirtschaft möglich ist. Die ausreichende Ernährung der Weltbevölkerung ist schon heute ein Problem. Allein mit Naturschutz geht es nicht.

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