Michael Goldmann

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Freitag, 10. Februar 2012

Besuch in Bunde im Oktober 2008: Landschaftsschutz im Rheiderland

Damit ich weiß, wo Sie vor Ort der Schuh drückt, bemühe ich mich, so viel wie möglich mit kommunalen Vertretern und Verbänden zu sprechen oder mir bei Betriebsbesichtigungen einen Eindruck von aktuellen Problemen zu besorgen.

Im Dezember 15 Prozent weniger Arbeitslose als vor einem Jahr

Mit Umweltminister Sander zu Besuch in Jemgum und Leer

Hybridbusse in Emden geplant

Besuch im Seniorenwohnpark ''Haus zwischen den Wieken'' in Ostrhauderfehn

Besuch des Regionalen Umweltzentrums Papenburg

Besuch des Moormuseums in Groß Hesepe

Informationsabend der FDP Bad Zwischenahn

Besuch eines Hofes in Jemgum

Besuch Piccoplanto in Oldenburg i.O.

Besuch des Luftlanderettungszentrums in der Evenburg-Kaserne in Leer

Naturschützer und FDP im Gespräch

Besuch der Firma runtime

Mit Wirtschaftsminister Jörg Bode bei Elektronik Literatur Verlag in Logabirum

Besuch der Firma Unitas Shipmanagement in Haren

Besuch im Wasser- und Schifffahrtsamt Meppen

Besichtigung des Betriebes Silze Jungpflanzen

Besichtigung des Entsorgungszentrums Breinermoor

Bundeswehr- Dienstleistungszentrum Leer hat Zukunft

7. bundesweiter Vorlesetag im Kindergarten Villa Kunterbunt

FDP besucht Firma Leo Lampen in Papenburg

Besuch der Einrichtung Glashütte in Papenburg

Minimetropole Pap(p)stadt

Besuch des Naturagart-Parks

Treffen mit dem Bundesverband Lohnunternehmen in Spahnharrenstätte

 Minister Bode informiert sich in der Meyer Werft Papenburg

Minister Bode besucht Firma Jansen Maritim in Aschendorf

''Kommen an Leer nicht vorbei'' Minister Bode in Leer

Besuch Verbund Ausbildung Ostfriesland (VAO) e.V.

Besuch des Kommandos Schnelle Einsatzkräfte Sanitätsdienst ''Ostfriesland''

SIAG Besuch wegen Zukunft Nordeseewerke Emden


Landwirte sollen freie Hand behalten

 
Verhandlungen über Landschaftsschutz im Rheiderland gehen in die entscheidende Phase


Bunde. Die Gebiete im Rheiderland, die unter die EU- Vogelschutz- Richtlinie fallen, sollen künftig als Landschaftsschutzgebiete ausgewiesen werden. Wie das im Einzelnen aussehen soll, was wie geregelt werden soll, darüber muss der Kreistag entscheiden.

Das war das vorrangige Thema, das Gerald Sap, Bürgermeister der Gemeinde Bunde, gestern bei meinem Informationsbesuch ansprach. Die Verhandlungen darüber, wie die entsprechenden Verordnungen aussehen sollen, befänden sich zurzeit im entscheidenden Stadium, sagte Sap. Aus der Sicht der betroffenen Landwirte und der Gemeinden gehe es darum, dass sie in entscheidenden Punkten freie Hand behielten und nicht von einem "Erlaubnis- Vorbehalt" des Landkreises abhingen, sagte Sap. Das betreffe beispielsweise den Bau eines neuen Stallgebäudes, das Verlegen einer Leitung oder das Umbrechen von Grünland, etwa um zeitweise Mais anzubauen. Müssten die Betroffenen für derartige Aktivitäten erst noch einen Antrag stellen, entstünden vermeidbare Kosten, und es drohten langwierige Genehmigungsverfahren. "Diese Dinge müssen so einfach geregelt werden, wie es irgend geht", forderte Sap und setzte hinzu: "Wir müssen damit leben können." Das gelte beispielsweise auch für die Vergrämung von Gänsen. Bei Landwirten, die sich nach dem "Vertrags- Naturschutz" bereiterklärt haben, bestimmte Arbeiten zu unterlassen, um die Tiere nicht zu stören, sei die Sache klar. Das Problem: Einige Landwirte, so Sap, könnten die Verträge gar nicht abschließen, weil die über fünf Jahre liefen, ihre Pachtverträge aber nur über drei. Grundsätzlich müsse der Vertrags- Naturschutz fortgesetzt werden. "Einbußen müssen ausgeglichen werden", forderte der Bunder Bürgermeister, zumal die Zahl der Gänse im Rheiderland, die im Rheiderland überwintern, von Jahr zu Jahr steige.

Ich stimme dem Bürgermeister zu. Wir müssen dafür sorgen, dass auch künftig eine effiziente Landwirtschaft möglich ist. Die ausreichende Ernährung der Weltbevölkerung ist schon heute ein Problem. Allein mit Naturschutz geht es nicht.

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